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Kanarische Dattelpalme

Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis)

Erlebe die tropische Magie der Kanarischen Dattelpalme und lass dich von ihrer Schönheit verzaubern.

Alle wichtigen Informationen findest du hier!



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🌴 Kanarische Dattelpalme – Majestätische Schönheit für mediterrane Gärten

Die Kanarische Dattelpalme verwandelt deinen Garten oder deine Terrasse in eine mediterrane Oase. Mit ihrem mächtigen Stamm und den elegant gebogenen Fiederblättern verkörpert sie zeitlose Eleganz und bringt südländisches Flair in dein Zuhause – selbst an grauen Tagen wirkt sie wie ein Stück Urlaubsparadies. Ursprünglich auf den Kanarischen Inseln beheimatet, ziert sie heute als beliebte Zierpflanze Gärten und Innenräume in Europa und Nordamerika.

Diese robuste Palme erreicht in ihrer Heimat beeindruckende Höhen von bis zu 20 Metern, bleibt in Kübelkultur aber deutlich kompakter und handhabbar. Sie liebt vollsonnige Standorte, kommt mit gelegentlicher Trockenheit zurecht und verzeiht auch mal eine vergessene Gießeinheit. Ihre charakteristischen Wedel können bis zu 5 Meter lang werden und bilden eine dichte, majestätische Krone. Die Kanarische Dattelpalme ist nicht nur eine prächtige Zierpflanze, sondern auch Lieferantin eines einzigartigen Produkts: des Palmhonigs, der auf den Kanarischen Inseln seit dem 16. Jahrhundert gewonnen wird.

Perfekt für alle, die eine beeindruckende Solitärpflanze suchen, die mit relativ wenig Aufwand große Wirkung erzielt. Die Kanarische Dattelpalme eignet sich hervorragend als Blickfang auf der Terrasse, als Eingangsgestaltung oder als mediterraner Akzent im Garten. Mit entsprechendem Winterschutz kann sie in milden Regionen sogar ausgepflanzt werden. 1999 wurde sie zum offiziellen Wahrzeichen der Insel La Gomera erklärt und steht seitdem unter strengem Schutz.

Kanarische Dattelpalme mit mächtigem Stamm und ausladender Wedel-Krone
Die Kanarische Dattelpalme beeindruckt mit ihrem kräftigen Stamm und der dichten, elegant gewölbten Fiederblatt-Krone

☀️ Standort & Licht

Die Kanarische Dattelpalme stammt ursprünglich von den Kanarischen Inseln, wo sie in einem subtropischen, ganzjährig milden Klima gedeiht. Dort wächst sie in Höhenlagen bis etwa 600 Meter, sowohl in Küstennähe als auch im Landesinneren, oft in Gruppen oder als majestätische Einzelbäume in Parks und Gärten. Das Klima ihrer Heimat ist geprägt von milden Wintern mit Temperaturen selten unter 10°C und warmen Sommern mit Durchschnittstemperaturen um 25-28°C. Die Niederschläge konzentrieren sich auf die Wintermonate, während die Sommer eher trocken sind – die Palme ist also an wechselnde Feuchtigkeitsverhältnisse angepasst. Die Temperaturspanne reicht in der Natur von etwa 8°C im Winter bis zu 35°C im Hochsommer, wobei extreme Hitze ebenso gut toleriert wird wie kühlere Perioden. Dieser mediterrane Charakter macht sie zu einer robusten Kandidatin für die Kultur in gemäßigten Klimazonen, solange strenger Frost vermieden wird. Die Kanarische Dattelpalme ist endemisch auf den Kanarischen Inseln, kommt aber auch auf Madeira, den Azoren und den Kapverdischen Inseln vor.

In ihrer natürlichen Heimat genießt die Kanarische Dattelpalme intensive Sonneneinstrahlung von 8-10 Stunden täglich, oft ungeschützt und direkt. Sie hat sich perfekt an diese Lichtintensität angepasst und entwickelt unter voller Sonne ihre charakteristischen, kräftig grünen Fiederblätter mit der typischen leicht gebogenen Form. Die optimale Photosynthese-Leistung wird bei einer Lichteinstrahlung von mindestens 10.000 Lux erreicht. Halbschatten verträgt sie zwar, wächst dann aber deutlich langsamer und bildet längere, weniger kompakte Wedel aus. Bei Lichtmangel verlieren die Blätter ihre intensive Färbung, werden blasser und die Abstände zwischen den Blattstielen vergrößern sich – ein klassisches Zeichen für zu wenig Licht. Die Pflanze reagiert auf unzureichende Belichtung mit geschwächtem Wachstum und wird anfälliger für Schädlinge. Besonders die intensive Mittagssonne schadet ihr nicht – im Gegenteil, sie fördert das kompakte Wachstum und die Bildung kräftiger Wedel.

Für dich bedeutet das einen vollsonnigen Standort mit mindestens 6-8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung täglich. Ideal ist ein Platz auf dem Südbalkon, der Süd- oder Südwestterrasse oder vor einer nach Süden ausgerichteten Hauswand im Garten. Die Palme verträgt auch intensive Sommersonne und Hitze ohne Probleme und benötigt keinen Schattenschutz. Im Gegenteil – je mehr Sonne, desto besser das Wachstum und desto kompakter die Wedel. In Innenräumen ist ein Südfenster Pflicht, wobei selbst dort die Lichtintensität oft nicht ganz ausreicht. Daher eignet sich die Kanarische Dattelpalme am besten für die Freilufthaltung von Mai bis Oktober. Im Sommer kannst du sie auch im Garten auspflanzen oder dauerhaft im Kübel halten – Hauptsache vollsonnig. Die Temperaturen sollten idealerweise zwischen 20-25°C liegen, wobei sie auch kurzzeitig höhere Temperaturen problemlos verkraftet. Im Winter bevorzugen junge Exemplare einen hellen Platz mit Temperaturen zwischen 15-20°C, ältere und robustere Exemplare können auch kühler bei 10-15°C überwintert werden.

💧 Bewässerung

Kanarische Dattelpalme an sonnigem Standort auf mediterraner Terrasse
Vollsonniger Standort auf der Terrasse – ideal für die Kanarische Dattelpalme

Häufigkeit des Gießens

Die Kanarische Dattelpalme bevorzugt eine regelmäßige, aber moderate Bewässerung. Während der Wachstumsperiode im Frühling und Sommer sollte die Palme gleichmäßig feucht gehalten werden. Gieße die Pflanze, sobald die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist – etwa die obersten 3-5 Zentimeter. Ein guter Indikator ist das Gewicht des Topfes – ein leichter Topf signalisiert, dass Wasser benötigt wird. Im Herbst und Winter reduzierst du die Wassermenge deutlich, da die Palme in dieser Zeit weniger Wasser benötigt und empfindlicher auf Staunässe reagiert. Etwa einmal monatlich reicht dann aus, um die Erde leicht feucht zu halten.

Wassermenge und Technik

Gieße im Sommer etwa zweimal wöchentlich durchdringend, bis das Wasser aus den Drainagelöchern des Topfes austritt. Dadurch wird sichergestellt, dass auch die tiefer liegenden Wurzeln erreicht werden. Achte darauf, überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer nach spätestens 30 Minuten zu entfernen, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden. Die Palme verzeiht kurzzeitige Trockenheit deutlich besser als dauernasse Füße. Detaillierte Bewässerungstipps für Palmen findest du in unserem ausführlichen Ratgeber.

Wasserqualität

Verwende möglichst kalkarmes Wasser für die Bewässerung. Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser sind ideal, da sie weniger Kalk enthalten und somit besser für die Palme geeignet sind. Zu viel Kalk im Wasser kann die Nährstoffaufnahme der Pflanze beeinträchtigen und zu Blattvergilbung führen. In trockenen Regionen mit hartem Leitungswasser empfiehlt sich die Nutzung eines Wasserenthärters oder das Sammeln von Regenwasser. Bei Unsicherheit lieber einen Tag länger warten als zu früh gießen – die Fingerprobe hilft: Stecke deinen Finger etwa 5 cm tief in die Erde, fühlt sie sich trocken an, ist es Zeit zum Gießen.

🪴 Substrat & Umtopfen

Bester Zeitpunkt zum Umtopfen

Der ideale Zeitpunkt zum Umtopfen ist das zeitige Frühjahr, etwa März bis April, kurz bevor die Palme aus der Winterruhe erwacht und mit dem Neuaustrieb beginnt. Zu diesem Zeitpunkt hat die Pflanze die höchste Regenerationskraft und verkraftet den Wurzeleingriff am besten. Vermeide das Umtopfen während der Wintermonate, da die Palme dann in Ruhephase ist und Wurzelverletzungen schlechter heilen. Auch während der Hauptwachstumsphase im Hochsommer ist Umtopfen nicht ideal, da du dann das Wachstum unterbrichst. Das Frühjahr bietet den Vorteil, dass die Palme nach dem Umtopfen direkt ins Wachstum starten und neue Wurzeln bilden kann.

Anzeichen für notwendiges Umtopfen

Du erkennst, dass ein Umtopfen nötig ist, wenn:

  • Wurzeln aus den Drainagelöchern wachsen oder sich an der Erdoberfläche zeigen
  • Der komplette Wurzelballen nach oben vom Topf rausgedrückt wird
  • Stark verdichtete, erschöpfte Erde, die sich hart anfühlt und kaum noch Wasser aufnimmt
  • Die Erde im Topf schnell austrocknet und das Gießwasser sofort durchläuft
  • Verlangsamtes Wachstum trotz guter Pflege oder die Palme zeigt kein gesundes Wachstum mehr

Junge, schnell wachsende Palmen topfst du jährlich um, ältere Exemplare nur noch alle 2-3 Jahre. Bei sehr großen Palmen, die kaum noch zu handhaben sind, reicht es auch aus, nur die oberste Erdschicht auszutauschen und durch frisches Substrat zu ersetzen.

Mineralreiches Palmensubstrat mit optimaler Drainage-Struktur
Mineralreiches Substrat für optimale Drainage und gesundes Wurzelwachstum

Substrat- und Topfwahl

Verwende die Palmenstadl-Palmenerde direkt – sie ist perfekt abgestimmt und muss nicht gemischt werden. Diese spezielle Mischung bietet die ideale Balance zwischen Wasserspeicherung und Drainage. Ein ideales Substrat sollte gut wasserdurchlässig sein, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden. Es sollte leicht sauer mit einem pH-Wert zwischen 6,2 und 6,8 sein und ausreichend Nährstoffe enthalten. Optional kannst du noch etwas Lavagranulat, Bims oder Perlite untermischen, um die Drainage weiter zu verbessern – etwa 10-20 Prozent Anteil reichen aus.

Der neue Topf sollte etwa 2-4 Zentimeter größer im Durchmesser sein als der alte, nicht mehr. Zu große Töpfe bergen die Gefahr von Staunässe, da die Wurzeln das Erdvolumen nicht schnell genug durchdringen. Achte unbedingt auf ausreichend große Drainagelöcher im Boden. Schwere Tontöpfe oder Keramiktöpfe sind ideal, da sie der Palme Standfestigkeit geben und nicht so leicht umkippen – besonders bei größeren Exemplaren wichtig.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Topfe die Palme vorsichtig aus, indem du den Topf seitlich legst und leicht klopfst. Befeuchte die Erde einige Stunden vor dem Umtopfen, um sie zu lockern. Lockere den Wurzelballen behutsam mit den Fingern oder einer Handgabel und entferne etwa ein Drittel der alten, erschöpften Erde. Beschädigte oder faulige Wurzeln schneidest du mit einem sauberen, scharfen Messer ab. Lege eine etwa 3-5 Zentimeter dicke Drainageschicht aus Kies oder Blähton in den neuen Topf. Setze die Palme mittig ein und achte darauf, dass sie genauso tief sitzt wie vorher – der Wurzelhals sollte nicht mit Erde bedeckt werden. Fülle frisches Substrat seitlich ein und drücke es vorsichtig an, um Hohlräume zu vermeiden. Gieße anschließend durchdringend an, damit sich das Substrat setzt und die Wurzeln guten Kontakt zur Erde bekommen. Platziere die Palme an ihrem gewohnten Standort. In den ersten Wochen nach dem Umtopfen gießt du etwas zurückhaltender, bis neue Wurzeln gebildet sind. Dünge frühestens vier bis sechs Wochen nach dem Umtopfen.

🌿 Düngung

Die Kanarische Dattelpalme hat während der Wachstumsphase von April bis September einen erhöhten Nährstoffbedarf, besonders an Stickstoff für das Blattwachstum, Phosphor für die Wurzelbildung und Kalium für die Stärkung des Gewebes. Palmen benötigen zusätzlich auch Spurenelemente wie Magnesium, Eisen und Mangan, um gesunde, satt grüne Wedel zu entwickeln. Ein Mangel an diesen Nährstoffen zeigt sich durch helle, chlorotische Blätter oder ein verlangsamtes Wachstum. Im Winter, wenn die Palme in Winterruhe geht, wird nicht gedüngt – zusätzliche Nährstoffe würden zu unerwünschtem Wachstum unter ungünstigen Lichtbedingungen führen und die Pflanze schwächen. Die Düngung solltest du immer auf feuchte Erde geben, nie auf trockenen Boden, um Wurzelschäden zu vermeiden.

Du hast drei bewährte Optionen:

  • Langzeitdünger für 6 Monate: Im Frühjahr (März/April) oberflächlich in die Erde einarbeiten – er gibt kontinuierlich Nährstoffe ab und versorgt die Palme die gesamte Saison über
  • Langzeitdünger für 3 Monate: Im Frühjahr einarbeiten und nochmals im Juni/Juli nachdosieren – so kannst du die Nährstoffversorgung flexibler steuern
  • Löslicher Palmendünger: Wöchentlich während der Wachstumsphase von April bis September mit dem Gießwasser verabreichen – präziseste Kontrolle, aber mehr Aufwand

Welche Methode du wählst, hängt von deinem Pflegeaufwand ab – Langzeitdünger ist komfortabler, während flüssige Düngung bei Mangelerscheinungen schneller wirkt. Hochwertigen Palmendünger findest du in unserem Sortiment. Wichtig ist, die Dosierungsanweisungen genau zu befolgen – mehr ist nicht besser und kann zu Salzanreicherungen im Substrat führen, die die Wurzeln schädigen. Ein Zeichen für Überdüngung sind braune Blattspitzen oder weiße Salzablagerungen an der Erdoberfläche. In diesem Fall solltest du das Substrat durchspülen, indem du mehrfach hintereinander reichlich gießt, um überschüssige Salze auszuwaschen. Ab Ende September stellst du die Düngung komplett ein, damit die Palme sich auf die Winterruhe vorbereiten kann.

🍊 Früchte

Die Kanarische Dattelpalme trägt Früchte, die zwar optisch ansprechend sind, jedoch im Gegensatz zu den Datteln der Echten Dattelpalme (Phoenix dactylifera) nicht essbar sind. Diese Früchte sind kleine, runde Beeren mit einer Länge von etwa 1,5 bis 2,5 cm und einem Durchmesser von rund 1,2 cm. Sie wachsen in dichten Rispen an den Wedeln der Palme und verleihen ihr ein exotisches Aussehen. Die Früchte sind zunächst grün und färben sich im Laufe der Reife dunkelbraun bis schwarz. Die Entwicklung dauert etwa 6-8 Monate von der Blüte bis zur Vollreife. In Kübelkultur sind Blüten und Früchte allerdings selten, da die Palme dafür ein gewisses Alter und ideale Bedingungen benötigt.

Der Geschmack der Früchte ist leicht bitter und das Fruchtfleisch faserig und mehlig, weshalb sie nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Kulinarisch sind sie also keine Offenbarung – im Gegensatz zu den süßen, essbaren Datteln der Phoenix dactylifera. Oft werden sie jedoch als dekoratives Element in Floristikarrangements verwendet. Vögel lieben die energiereichen Früchte allerdings und bedienen sich gerne daran. Der Hauptwert der Früchte liegt somit in ihrer dekorativen Wirkung – die großen, orangebraunen bis schwarzen Fruchtstände sind ein beeindruckender Anblick und unterstreichen den mediterranen Charakter der Palme.

❄️ Überwinterung

Kanarische Dattelpalme in hellem, kühlem Wintergarten
Ideale Überwinterung im hellen, kühlen Wintergarten

Die Kanarische Dattelpalme ist nur bedingt winterhart und verträgt Temperaturen von etwa -5°C bis -10°C, wenn sie gut geschützt wird. Ab Mitte Oktober lohnt es sich bereits, die Temperaturen im Blick zu behalten, vor allem am frühen Morgen. Einzelne Nachtfröste stellen in der Regel kein Problem dar. Im November solltest du dann deine Dattelpalme ins Winterquartier bringen. In sehr milden Regionen ist eine Überwinterung im Freien mit entsprechendem Schutz möglich – wähle einen geschützten Standort an einer Südwand, umwickle den Stamm mit Winterschutzvlies oder Kokosmatten, binde die Wedel zusammen und schütze den Wurzelbereich mit einer dicken Mulchschicht aus Laub oder Stroh. Detaillierte Anleitungen findest du in unserem Winterschutz-Ratgeber.

Sicherer ist die Überwinterung in einem hellen, kühlen Wintergarten oder Winterquartier bei 5-12°C. Ideal sind helle Treppenhäuser, unbeheizte Wintergärten oder frostfreie Garagen mit Fenster. Stelle die Palme an das hellste verfügbare Fenster – idealerweise Süd- oder Südwestausrichtung. Vermeiden solltest du Räume, die zu warm (über 15°C) oder zu dunkel sind, da dies zum Absterben der Palme führen kann. Bei zu wenig Licht kannst du mit einer Pflanzenlampe nachhelfen. Gieße im Winter deutlich weniger – die Erde sollte nur leicht feucht bleiben. Etwa einmal im Monat leicht gießen reicht aus. Düngen ist im Winter absolut tabu. Kontrolliere die Palme regelmäßig auf Schädlinge wie Spinnmilben oder Schildläuse, die bei trockener Heizungsluft ein Problem werden können. Ausführliche Tipps zur Kübel-Überwinterung erhältst du in unserem umfassenden Guide.

💨 Luftfeuchtigkeit

Die Kanarische Dattelpalme stammt aus einem subtropischen Klima mit relativ gemäßigter Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 50-70 Prozent. Sie ist deutlich toleranter gegenüber trockener Luft als tropische Palmenarten, was sie zu einer robusten Wahl für die Kultur in Innenräumen oder in Wintergärten macht. Im Freiland während der Sommermonate ist die Luftfeuchtigkeit meist unproblematisch, da die natürliche Verdunstung und gelegentliche Regenschauer für ausreichend Feuchtigkeit sorgen. Problematischer wird es in beheizten Innenräumen während der Überwinterung, wo die Luftfeuchtigkeit oft unter 40 Prozent fällt. Zwar kommt die Kanarische Dattelpalme damit besser zurecht als viele andere Palmen, dennoch können braune Blattspitzen ein Zeichen für zu trockene Luft sein. Ideal sind Werte um 50-60 Prozent, aber auch niedrigere Werte werden toleriert, solange die Bewässerung stimmt und die Pflanze nicht zusätzlich unter anderen Stressfaktoren leidet.

Im Sommer bei Freilandkultur ist normalerweise keine zusätzliche Maßnahme zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit nötig. Die Palme profitiert von gelegentlichem Regen und der natürlichen Verdunstung. Bei extremer Hitze und Trockenheit kannst du die Wedel morgens oder abends mit weichem, kalkarmem Wasser besprühen – das erfrischt die Pflanze und entfernt gleichzeitig Staub von den Blättern. Vermeide das Sprühen in der prallen Mittagssonne. Im Winter bei Überwinterung in beheizten Räumen solltest du die Luftfeuchtigkeit im Auge behalten. Trockene Heizungsluft kombiniert mit kühlen Temperaturen im Winterquartier ist meist kein Problem, da die Palme ohnehin in Winterruhe ist. Falls du die Palme aber in einem warmen Wohnraum überwintern musst, können ein Luftbefeuchter oder mit Wasser gefüllte Schalen in Heizkörpernähe helfen, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Wichtig ist, dass du die Wedel im Winter nicht besprühst, wenn die Temperaturen niedrig sind – das fördert Pilzbefall.

🐛 Schädlinge & Krankheiten

Häufige Schädlinge

Die häufigsten Schädlinge an der Kanarischen Dattelpalme sind:

  • Spinnmilben – erkennbar an feinen Gespinsten zwischen den Fiederblättchen und hellen, punktförmigen Saugstellen auf der Blattoberseite. Besonders bei trockener Raumluft im Winter vermehren sie sich rasant. Bei starkem Befall verfärben sich ganze Wedel gelblich-grau
  • Schildläuse – erscheinen als kleine, braune, feste Höcker auf Blattstielen und Wedeln. Sie saugen Pflanzensaft und scheiden klebrigen Honigtau aus, auf dem sich oft Rußtaupilze ansiedeln. Die schwarzen Beläge sehen unschön aus und behindern die Photosynthese
  • Wollläuse – zeigen sich als weiße, watteartige Gespinste in Blattachseln und an Stielen. Sie sind hartnäckig und vermehren sich schnell, besonders in warmen, trockenen Bedingungen
  • Thripse – kommen seltener vor, hinterlassen aber silbrige Saugstellen und führen zu verkrüppelten, deformierten neuen Wedeln

Alle diese Schädlinge schwächen die Palme erheblich und sollten bei ersten Anzeichen konsequent bekämpft werden, da sie sich sonst explosionsartig vermehren.

Pilzkrankheiten

Pilzkrankheiten treten meist als Folge von Pflegefehlern auf:

  • Wurzelfäule – die häufigste und gefährlichste Erkrankung, verursacht durch anhaltende Staunässe. Die Wurzeln werden braun, matschig und riechen muffig. Die Wedel welken trotz feuchter Erde – ein klassisches Symptom. Bei Verdacht solltest du die Palme sofort austopfen, alle faulen Wurzeln großzügig entfernen und in frisches, trockenes Substrat setzen
  • Blattfleckenkrankheiten – zeigen sich als braune oder schwarze Flecken auf den Wedeln, oft mit gelbem Hof. Sie entstehen durch zu hohe Feuchtigkeit bei schlechter Luftzirkulation oder durch mechanische Verletzungen, in die Pilzsporen eindringen
  • Stammfäule – seltener, aber sehr gefährlich. Der Stamm wird weich und fault von innen. Hier ist meist keine Rettung mehr möglich

Vorbeugung

Die beste Vorbeugung ist optimale Pflege: ein sonniger Standort mit guter Luftzirkulation, richtige Bewässerung ohne Staunässe und ausgewogene Düngung stärken die natürlichen Abwehrkräfte der Palme. Vermeide zu dichtes Beieinanderstellen mehrerer Pflanzen, da das die Luftzirkulation behindert und Pilzbefall sowie Schädlingsprobleme fördert. Hygiene ist wichtig – verwende beim Schneiden immer sauberes, desinfiziertes Werkzeug, um Krankheiten nicht zu übertragen. Kontrolliere deine Palme regelmäßig, besonders nach der Einwinterung und während der Überwinterungsphase, da Schädlinge in Innenräumen oft erst spät bemerkt werden. Quarantäne bei neuen Pflanzen verhindert, dass Schädlinge auf deine etablierten Palmen überspringen.

Bekämpfung

Bei leichtem Schädlingsbefall reicht oft das mechanische Abwischen mit einem feuchten Tuch oder das Abspritzen unter der Dusche mit kräftigem Wasserstrahl. Schildläuse kannst du mit einem in Alkohol getränkten Wattestäbchen einzeln entfernen – das tötet sie zuverlässig ab. Bei stärkerem Befall helfen biologische Mittel wie Neemöl oder Schmierseifenlösung, die du alle 3-5 Tage wiederholst, bis der Befall verschwunden ist. Besprühe die Pflanze gründlich, auch die Blattunterseiten und Blattachseln, wo sich Schädlinge gerne verstecken. Die Behandlung sollte am besten abends erfolgen, damit die Mittel über Nacht einwirken können. Chemische Insektizide solltest du nur als letztes Mittel einsetzen. Bei Pilzerkrankungen entfernst du betroffene Wedel komplett und entsorgst sie im Hausmüll, nicht auf dem Kompost. Wiederhole Behandlungen nach Bedarf, denn viele Schädlinge haben mehrere Entwicklungsstadien und ein einmaliges Spritzen reicht oft nicht aus.

✂️ Exoten schneiden

Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden der Kanarischen Dattelpalme ist entscheidend, um die Pflanze nicht zu schwächen. Schneide grundsätzlich nur komplett vertrocknete, vollständig braune Wedel ab – und zwar erst dann, wenn sie wirklich abgestorben sind. Viele machen den Fehler, Wedel zu früh zu entfernen, weil sie braune Spitzen haben oder nicht mehr perfekt aussehen. Die Palme zieht aber aus vergilbenden Wedeln noch wertvolle Nährstoffe zurück und speichert sie im Stamm. Grüne oder teilweise grüne Wedel solltest du niemals entfernen, da das die Pflanze unnötig schwächt und Wachstum kostet. Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist das Frühjahr, bevor die Palme neue Wedel austreibt, da eventuelle Schnittwunden dann schneller heilen. Vermeide das Schneiden im Winter, da die Palme dann in Ruhephase ist und Verletzungen schlechter verheilen.

Verwende immer scharfes Werkzeug – eine gute Gartenschere für dünnere Wedel, eine Säge für dickere Blattstiele. Stumpfes Werkzeug quetscht das Gewebe und fördert Infektionen. Desinfiziere die Werkzeuge vor und nach der Arbeit mit Alkohol oder einer Flamme, besonders wenn du mehrere Pflanzen nacheinander schneidest. So verhinderst du die Übertragung von Krankheiten. Setze die Schere oder Säge nah am Stamm an, ohne in das gesunde Stammgewebe zu schneiden. Lasse einen etwa 2-3 Zentimeter langen Stumpf des Blattstiels stehen – dieser trocknet mit der Zeit weiter ein und fällt später von selbst ab. Schneide niemals die Spitze der Palme ab, da dies zum Absterben der Pflanze führen kann. Wenn du zu nah am Stamm schneidest, riskierst du Verletzungen des Vegetationspunkts oder des Stammgewebes. Schneide immer schräg, damit Wasser ablaufen kann. Versiegele größere Schnittwunden mit einem geeigneten Wundverschlussmittel, um Infektionen vorzubeugen.

⚠️ Pflegefehler

Die häufigsten Pflegefehler bei der Kanarischen Dattelpalme sind Staunässe, zu wenig Licht und falsche Überwinterung. Staunässe führt zu Wurzelfäule – erkennbar an welken Wedeln trotz feuchter Erde, muffigem Geruch und braunen, matschigen Wurzeln. Viele gießen zu oft oder haben keinen ausreichenden Wasserablauf im Topf. Die Lösung ist einfach: immer auf funktionierende Drainagelöcher achten, überschüssiges Wasser im Untersetzer entfernen und erst gießen, wenn die obersten Zentimeter abgetrocknet sind. Zu wenig Licht erkennt man an langen, dünnen, hellgrünen Wedeln mit großen Abständen zwischen den Blättern – der klassische Geilwuchs. Die Palme versucht verzweifelt, mehr Licht zu erreichen, schwächt sich dabei aber nur. Die Lösung ist ein sonnigerer Standort mit mindestens 6-8 Stunden direkter Sonne täglich.

Falsche Überwinterung zeigt sich durch vorzeitiges Abwerfen von Wedeln, Schädlingsbefall oder Frostschäden. Häufige Fehler sind zu warme Überwinterung in beheizten Wohnräumen, wo die Palme nicht zur Ruhe kommt und unter Lichtmangel leidet. Oder umgekehrt: zu kalte Überwinterung ohne ausreichenden Frostschutz, was zu Erfrierungen führt. Die ideale Überwinterung liegt bei 5-12°C an einem hellen Ort. Weitere typische Fehler sind Überdüngung, erkennbar an braunen Blattspitzen und weißen Salzablagerungen auf der Erde, sowie zu seltenes Umtopfen, was zu Nährstoffmangel und verkümmertem Wachstum führt. Auch das zu frühe Entfernen noch grüner Wedel schwächt die Palme unnötig. Beobachte deine Pflanze genau – sie zeigt dir durch ihr Aussehen meist klar, was ihr fehlt oder was zu viel ist. Passe die Pflege entsprechend an und hab Geduld – Palmen erholen sich langsam, aber meist zuverlässig von Pflegefehlern, wenn du die Ursache behebst.

📅 Pflegekalender

Der Pflegekalender gibt dir einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen im Jahresverlauf. Die Kanarische Dattelpalme folgt einem klaren Rhythmus zwischen Wachstumsphase und Winterruhe. Passe die Pflege dem natürlichen Jahresverlauf an, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Monat Maßnahme Hinweise
Januar – Februar Winterruhe, minimal gießen, nicht düngen Hell und kühl überwintern bei 5-12°C, auf Schädlinge kontrollieren
März – April Umtopfen, erste Düngung, Gießen erhöhen Idealer Zeitpunkt für Umtopfen, Langzeitdünger einarbeiten, Winterschutz entfernen
Mai – Juni Ins Freie stellen, regelmäßig gießen und düngen Nach Eisheiligen nach draußen, langsam an Sonne gewöhnen, volle Düngung
Juli – August Hauptwachstumszeit, regelmäßig wässern, düngen Bei Hitze öfter gießen, evtl. Wedel besprühen, auf Schädlinge achten
September – Oktober Düngung einstellen, Gießen reduzieren, Winterschutz vorbereiten Rechtzeitig einräumen oder Winterschutz anbringen, vertrocknete Wedel entfernen
November – Dezember Winterquartier, stark reduziert gießen, nicht düngen Kühl und hell stellen, Luftfeuchtigkeit im Auge behalten, Schädlingskontrolle

Praxis-Beispiel: Kanarische Dattelpalme in Bayern

Ausgangssituation: Eine etwa 15 Jahre alte Kanarische Dattelpalme mit einem Stammumfang von 40 cm sollte nach einem langen Winter wieder austreiben. Sie hatte im unbeheizten Wintergarten bei 8-10°C überwintert, zeigte aber leichten Schädlingsbefall durch Schildläuse und einige braune Blattspitzen durch trockene Heizungsluft.

Maßnahmen: Im März wurde die Palme zunächst gründlich auf Schädlinge kontrolliert und mit Neemöl behandelt. Vertrocknete Wedel wurden bodennah abgeschnitten. Anfang April erfolgte das Umtopfen in frische Palmenstadl-Palmenerde mit zusätzlicher Drainage aus Lavagranulat. Ein Langzeitdünger für 6 Monate wurde eingearbeitet. Ab Mitte Mai kam die Palme ins Freie an einen vollsonnigen Standort auf der Südterrasse. Die Bewässerung wurde schrittweise erhöht, im Hochsommer bei großer Hitze wurde zweimal wöchentlich durchdringend gegossen.

Ergebnis: Die Palme trieb im Mai kräftig aus und bildete über den Sommer vier neue, kräftig grüne Wedel mit dichter Fiederung. Der Schädlingsbefall war nach drei Behandlungen mit Neemöl vollständig verschwunden. Im Herbst wurde sie rechtzeitig vor den ersten Nachtfrösten wieder ins Winterquartier gebracht, wo sie erneut problemlos überwinterte. Nach zwei Jahren hatte sie einen Stammumfang von 50 cm erreicht und zeigte eine dichte, majestätische Krone aus 15-18 Wedeln.

Details: Standort Südterrasse 8h Sonne | Substrat Palmenstadl-Palmenerde mit 15% Lavagranulat | Düngung Langzeitdünger 6 Monate | Überwinterung Wintergarten 8-10°C

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❓ FAQ

Die Kanarische Dattelpalme verträgt Temperaturen bis etwa -6°C bis -8°C für kurze Zeit. Mit entsprechendem Winterschutz können ausgepflanzte Exemplare in milden Regionen Deutschlands überwintern. Jungpflanzen und Kübelpflanzen solltest du sicherheitshalber in einem frostfreien Winterquartier unterbringen. Die Kombination aus Stammschutz, zusammengebundenen Wedeln und Wurzelbereichsisolierung ist entscheidend für eine erfolgreiche Freilandüberwinterung.

Die Kanarische Dattelpalme liebt vollsonnige Standorte mit mindestens 6-8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung täglich. Im Sommer fühlt sie sich auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten wohl. Ein Süd- oder Südweststandort ist optimal. Sie verträgt auch intensive Mittagssonne ohne Probleme und entwickelt dort ihre charakteristischen, kräftigen Wedel. In Innenräumen ist ein Südfenster Pflicht, wobei die Lichtintensität dort oft nicht ganz ausreicht.

Im Sommer gießt du regelmäßig, sobald die obersten 3-5 cm der Erde trocken sind – etwa zweimal wöchentlich durchdringend. Die Palme verträgt kurze Trockenperioden gut, sollte aber nicht dauerhaft austrocknen. Im Winter reduzierst du das Gießen deutlich auf etwa einmal monatlich und hältst die Erde nur leicht feucht. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Die Palme verzeiht Trockenheit besser als zu viel Wasser.

Verwende die Palmenstadl-Palmenerde direkt – sie ist optimal abgestimmt und muss nicht gemischt werden. Optional kannst du etwas Lavagranulat, Bims oder Perlite untermischen, um die Drainage zu verbessern. Etwa 10-20 Prozent Drainageanteil reichen aus. Wichtig ist eine lockere, gut durchlässige Struktur, die überschüssiges Wasser schnell abführt. Der pH-Wert sollte leicht sauer bis neutral sein. Schwere Tontöpfe mit großen Drainagelöchern sind ideal.

Du hast drei Optionen: Langzeitdünger für 6 Monate im Frühjahr einarbeiten, Langzeitdünger für 3 Monate im Frühjahr plus Nachschub im Sommer, oder wöchentlich mit löslichem Palmendünger während der Wachstumsphase von April bis September. Im Winter wird nicht gedüngt, da die Palme in Winterruhe geht. Dünge immer auf feuchte Erde und befolge die Dosierungsanweisungen genau. Überdüngung erkennst du an braunen Blattspitzen und Salzablagerungen.

Nein, die Früchte der Kanarischen Dattelpalme sind nicht essbar. Sie schmecken leicht bitter und haben ein faseriges, mehliges Fruchtfleisch. Im Gegensatz zur Echten Dattelpalme dienen sie hauptsächlich als dekorative Elemente. Die Früchte färben sich bei Reife dunkelbraun bis schwarz und werden oft in Floristikarrangements verwendet. Vögel lieben die energiereichen Früchte und bedienen sich gerne daran.

In sehr milden Regionen Deutschlands wie dem Rheintal, der Bodenseeregion oder Teilen von Bayern ist ein Auspflanzen mit gewissen Risiken möglich. Wähle einen geschützten Standort an einer Südwand und plane ausreichend Winterschutz ein – Stammschutz, zusammengebundene Wedel und Wurzelbereichsisolierung sind Pflicht. Sicherer ist die Kübelkultur, bei der du die Palme im Winter in ein frostfreies Quartier bringen kannst. Ausgepflanzte Exemplare überstehen den Winter besser als Kübelpflanzen, da der Boden als Wärmespeicher fungiert.

Häufige Schädlinge sind Spinnmilben, erkennbar an feinen Gespinsten und hellen Punkten auf den Wedeln, sowie Schildläuse als braune, feste Höcker auf Blättern und Stielen. Wollläuse zeigen sich als weiße, watteartige Gespinste in Blattachseln. Bei Befall behandelst du die Palme mit Neemöl oder Schmierseifenlösung alle 3-5 Tage wiederholt. Mechanisches Abwischen hilft bei leichtem Befall. Vorbeugend sorgen optimale Standortbedingungen und regelmäßige Kontrollen für gesunde, widerstandsfähige Pflanzen.

Der ideale Zeitpunkt ist das zeitige Frühjahr, etwa März bis April, kurz bevor die Palme aus der Winterruhe erwacht und mit dem Neuaustrieb beginnt. Umtopfen ist nötig, wenn Wurzeln aus den Drainagelöchern wachsen, die Erde stark verdichtet ist oder das Wasser sofort durchläuft. Junge Palmen topfst du jährlich um, ältere Exemplare alle 2-3 Jahre. Der neue Topf sollte nur 2-4 cm größer sein. Verwende Palmenstadl-Palmenerde und gieße nach dem Umtopfen durchdringend an.

Schneide nur komplett vertrocknete, braune Wedel ab – und zwar erst dann, wenn sie vollständig abgestorben sind. Grüne oder teilweise grüne Wedel solltest du nicht entfernen, da die Palme daraus noch Nährstoffe zurückzieht. Verwende immer sauberes, scharfes Werkzeug und schneide nah am Stamm ab, ohne in das gesunde Stammgewebe zu schneiden. Lasse einen 2-3 cm langen Stumpf stehen. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr. Desinfiziere das Werkzeug vor und nach der Arbeit.

Qualität von Palmenstadl: Alle Kanarischen Dattelpalmen werden freilandgezogen, sorgfältig selektiert und visuell geprüft.

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